Mittwoch, 30. September 2015

Im Interview: "Irish Handcuffs"

Hallo liebe Rockfans! 

Nach langer Auszeit kommt mal wieder ein neuer Post! Und was für einer! 
Sänger und Gitarrist Kötti der aus Regensburg stammenden Punk-Rock Band 
"Irish Handcuffs" hat mir die Ehre erwiesen und sich meinen Fragen gestellt. Auch wenn das Interview schon etwas älter ist, wollte ich es euch dennoch nicht entgehen lassen. 

 Infos zur Band gibts auf:
www.irishhandcuffs.com

sowie auf Facebook
www.facebook.com/irishhandcuffs

Tipp von mir! Hört euch die Band unbedingt an, die Jungs machen unglaublich tolle Musik ( vor allem wenn man auf Punk-Rock steht)! ;-)









Andrea (Live your World of Music): Erstmal eine kurze Verständins-Frage: Für alle die euch bis jetzt noch nicht kennen, beschreibt euch doch mal in einigen Sätzen.

Kötti (Irish Handcuffs): Hallo, wir sind IRISH HANDCUFFS aus Regensburg und seit gut zwei Jahren spielen wir zusammen melodischen Punkrock. Wir haben bisher eine EP und zwei Splitsingles herausgebracht und unser erstes Album steht in den Startlöchern. 

Andrea: Wie seit ihr zur Musik und zu der Leidenschaft  für Punk-Rock gekommen? 



Kötti:  Hmm, kann da jetzt nur für mich sprechen: Ich hab so mit 10 Jahren mit bisschen Metal/Hardrock angefangen und über Freunde kam ich dann so um '91 zu Nirvana und Pixies, aber auch Slime und Die Toten Hosen. Unser Bassist Flo hat eine schillernde Deutschpunkvergangenheit, Gitarrist Clausi hat sich viel in der Crust/Powerviolence-Ecke getummelt und unser jüngstes Mitglied Dennis ist ganz stark von US-Punk geprägt, von der ganze Hellcat-Schiene über Fatwreck Sound. 

Andrea: Welche Bands haben euch dazu inspiriert? 

Kötti: Ich habe mit 13 zufällig Green Day als Vorband von den Toten Hosen gesehen und was die gemacht haben hat mich einfach umgehaun. Billie Joe kam auf die Bühne, hat sich das Mikro an den Kopf gehaun, bis er geblutet hat, und dann haben die diesen rotzigen Punkrock mit diesem super Gespür für Melodien rausgehauen und das war für mich was ganz neues. Ich hab mir dann die damals ganz frische „Dookie“ besorgt und binnen Wochen auch die früheren Alben. Parallel hab ich dann über's Skateboardfahren Bad Religion, NOFOX, Operation Ivy, Pennywise und den ganzen üblichen Rest kennengelernt. Wir hören natürlich alle die unterschiedlichsten Sachen, aber diese Richtung ist heute schon so etwas wie unser gemeinsamer Nenner und das Grundgerüst unseres Sounds.Wir haben eigentlich nie diesen klassischen schnellen „uffta-uffta“ Skatepunk-Beat bei den Drums und daher würde ich uns eher in Richtung Green Day, Jawbreaker oder Alkaline Trio ansiedeln – ohne uns mit diesen Bands annähernd vergleichen zu wollen – als beim typischen Melodycore...aber das hört man sich am besten selbst an.

Andrea: Ihr habt auch schon mit diversen US-Bands gespielt, richtig? Wie seit ihr denn dazu gekommen?

Kötti: Ja, wir hatten in unserer kurzen Geschichte schon das Glück mit einigen Favoriten von uns zu spielen, wie z.B.Face To Face, Adolescents oder Teenage Bottlerocket. Da wir alle, teils seit den 90ern, recht aktiv in Bands gespielt und auch Konzerte veranstaltet haben, hat sich über die Jahre einfach ein Netzwerk aus Freunden aufgebaut, die zum Glück bereit sind uns bei solchen Dingen immer wieder zu unterstützen! 

Andrea: Kötti, bei dir weiss ich dass du mal in ner anderen Band gespielt hast, wie siehts bei den anderen Jungs aus? 

Kötti: Ja, ich war bei Red Tape Parade, mit denen ich auch mal bei euch in Zürich war. Leider verstarb letztes Jahr unser Sänger Wauz an Krebs und gerade haben wir unsere Abschiedssingle herausgebracht. Clausi war z.B. zusammen mit Dickie Hammond von Leatherface bei der Band Stokoe oder auch bei der Crustband Quattro Stagione, die recht gut rumgekommen sind. Flo spielt auch seit Jahren in Bands, momentan parallel bei Glorious Thieves und Dennis ist außerdem auch Drummer bei The Holy Kings

Andrea: Welches war eurer Meinung nach das beste Konzert, das ihr je gespielt habt und warum?

Kötti: Das sind immer schwierige Fragen, da es so viele Faktoren gibt und auch unterschiedliche Gründe, die Konzerte nun gut machen. Ich zähl mal drei auf: Wir haben mal in Graz gespielt, wo das Konzert eher durchschnittlich war, aber die Aftershowparty einfach enorm! Ich persönlich fand letztes Jahr mit Teenage Bottlerocket im Molotov in Hamburg sehr spaßig, da der Laden so voll gestopft war, dass beim Konzert die Leute der ersten Reihe wirklich keinen halben Meter von meinem Gesicht entfernt waren. Dazu kamen hochsommerliche Temperaturen und fertig war die Sauna. Dieses Jahr im März haben wir in München beim Monster-Bash Warm-Up gespielt und das hat tierisch Spaß gemacht! Der Raum war gut gefühlt, wir waren gut eingespielt und die Leute waren auch voll dabei und konnten unsere Texte mitsingen. Am Ende sind wir noch gut viele Shirts und Platten losgeworden und so war das ein sehr runder Abend! 

Andrea: Wie habt ihr euch eigentlich alle kennen gelernt und euch entschieden eine Band zu gründen? 

Kötti: Wir haben uns ja eigentlich als Trio gegründet, ohne Clausi an der zweiten Gitarre. Flo kenne ich schon ewig aus der lokalen Szene in Regensburg. Dennis habe ich mit seiner anderen Band oft spielen gesehen und sein Stil gefällt mir einfach total gut. Als klar war, dass sich meine Band, die ich schon vor Red Tape Parade und parallel dazu hatte, auflösen wird, wollte ich direkt mit Flo und Dennis was neues starten und das hat von Anfang an super funktioniert. Wir haben dann Ende 2011 auf ein paar Proben 4 Songs gemacht und die im Januar 2012 aufgenommen und als „stubbs.“ Ep veröffentlicht. Im Februar haben wir dann unser erstes Konzert als Support von Leatherface in Regensburg gespielt. Clausi hat lange Zeit in Regensburg gelebt, wo ich ihn kennengelernt habe, als er meine alte Band als Vorband für Stokoe angefragt hat. Mittlerweile wohnt er aber in München und als wir dort mal gespielt haben, hab ich kurz darauf eine SMS bekommen, ob wir uns denn vorstellen könnten mit einem zweiten Gitarristen zu spielen. Da wir uns eine zweite Gitarre selbst schon vorher überlegt hatten, haben wir direkt zugesagt. Clausi ergänzt uns super und so spielt er seit Ende 2012 mit. Ich bin sehr happy mit dieser Besetzung! Alle versuchen immer ihr bestes um Termine möglich zu machen und die Band aktiv zu betreiben. Bis auf Dennis sind wir alle über 30 und keine Studenten o.ä. mehr und so ist es oft dementsprechend schwierig die Balance zwischen Jobs, anderen Bands und dem Leben abseits der Band zu finden. 


Andrea: Welche Themen beschäftigen euch in euren Songs? 

Kötti: Hm, wohl einfach Alltagsprobleme. Manchmal konkrete Erlebnisse, manchmal sollen die Texte eher ein gewisses Grundgefühl vermitteln. Vieles setzt sich mit dem Konflikt auseinander, der entstehen kann, wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, aber eben trotzdem noch einen, ich nenne es jetz mal „jugendlichen“ Lebenswandel pflegt. Viele verstehen nicht, warum man sich freiwillig in einen kleinen Bus zwängt, um tausende an Kilometern zurückzulegen für Konzerte, die vielleicht schlecht besucht sind und uns im Endeffekt mehr Geld kosten als bringen. Man geht halt viele Kompromisse ein und fragt sich manchmal, warum man sich nicht einfach einen „richtigen“ Job sucht und sich dann evtl. eine Wohnung abseits einer WG leisten kann oder ähnliches. In einer Beziehung ist es auch nicht immer leicht, wenn Geld und Urlaubstage eben für die Band draufgehen und nicht für gemeinsame Ferien. Auf der neuen Platte ist aber auch ein Song, der das alles feiert, wie schön es ist, immer noch einen ungebrochenen Enthusiasmus zu haben, wenn es um Punkrock, Konzerte und Musik geht. Das alles kostet viel Energie, gibt aber auch unwahrscheinlich viel zurück und die Freundschaften, die man schließt sind oft was ganz besonderes. 

Andrea: Wie sieht euer Bandalltag aus? 

Kötti: Da Clausi ja in München wohnt, sind wir jetzt nicht die Band, die einmal pro Woche zusammen im Proberaum steht. Wir proben eben wenn Konzerte oder Aufnahmen anstehen. Bisher stammen alle Songs im Grundgerüst von mir, dh. ich spiele meine Ideen auf mein Telefon und arbeite sie dann auf dem Computer ein bisschen weiter aus und zeige sie den anderen und zusammen machen wir sie dann fertig. Ich kümmere mich um den Großteil des organisatorischen Krams wie Booking, Merch usw, aber so strikt getrennt wird das nicht. Es schadet aber auch nicht, wenn alles ein bisschen zentraler gelagert ist. 

Andrea: Ihr wart ja in der TV-Show Circus Halligalli bei Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf zu sehen; hat euch dieser Auftritt in der Sendung viele neue Fans gebracht? Ich muss sagen, auch ich gehöre zu den Leuten, die euch seit dieser Show kennen. 


Kötti: Ja, das hat uns definitiv geholfen. Eine Freundin von mir arbeitet bei der Sendung und hat uns nach einem gemeinsamen Konzert in Berlin gefragt, ob wir denn Lust hätten das zu machen und wir haben sofort zugesagt. Wir haben uns jetzt wirklich nicht viel davon erhofft, für ein paar Sekunden zu Playback aus einem Schrank zu hüpfen, aber da haben wir das gute alte Fernsehen wohl unterschätzt. Was uns freut ist, dass wir es nicht nur an steigenden Facebook-Likes gemerkt haben, sondern dass in der Zeit danach wirklich wesentlich mehr Bestellungen in unserem Onlineshop eingingen und auch die digitalen Verkäufe via iTunes usw spürbar gestiegen sind – und das obwohl wir unsere Veröffentlichungen allesamt umsonst bei Bandcamp anbieten, haha. Aber auch dort haben viele freiwillig ein paar Euro abgedrückt. Zudem waren auf den Konzerten, die wir seitdem gespielt haben, jedesmal Leute, die uns erzählt haben, dass sie uns von der Show kennen und deshalb gekommen sind. Was uns dabei freut ist, dass es den Leuten um die Musik geht. Ein Like ist schnell geklickt, aber wenn sie dann auch Sachen bestellen und auf die Konzerte kommen, dann ist das mehr als wir erhofft hatten. Danke! :)

Andrea: Nun kommen wir auch schon zur abschließenden Frage: Was möchtest du den Fans da draußen noch sagen? 

Kötti: Wo seid ihr??? Nein, erstmal danken wir dir für das Interview! Ansonsten freuen wir uns über jede und jeden, der sich für uns interessiert und dem vielleicht gefällt was wir machen. Kommt zu den Konzerten, das ist für uns das beste am Dasein als Band und es gibt nichts schöneres, als irgendwo aufzuschlagen und es kommen Leute, um uns spielen zu sehen! Außerdem können wir nicht erwarten bis wir die neuen Songs endlich mit allen teilen können und sind natürlich gespannt, wie sie den Leuten gefallen! Um auf dem Laufenden zu bleiben findet man uns bei allen möglichen Networks wie Facebook, Twitter, Instagram usw. Alle News und nötigen Links gibt es gesammelt unter http://www.irishhandcuffs.com



Mittwoch, 7. Mai 2014

Bandvorstellung: Smile Empty Soul

Hallo Rockfans!

Bitte entschuldigt die langen Unterbrüche zwischen meinen Posts! Ich komme momentan leider nur selten dazu, etwas neues zu posten.
Hier nun eine weitere Bandvorstellung: Smile Empty Soul!

 Im Anschluss folgt dann auch noch ein Interview mit Sänger Sean Danielsen. Freut euch drauf! ;-) Ich persönlich liebe diese Band und habe einen ganz speziellen Bezug zu ihren Texten. Damit auch ihr euch einen Eindruck von Smile Empty Soul verschaffen könnt, stelle ich euch die drei Jungs aus Kalifornien und ihre Band gleich mal vor.

Bandvorstellung: Smile Empty Soul

Vor ihrer gemeinsamen Zeit mit Smile Empty Soul spielten Sean, Ryan und Derek teilweise in einer Band namens "Heckler's Veto". Aus dieser Zeit stammen übrigens auch die Songs 'Rain' und 'Meaningless'.

Sean Danielsen ( Gesang und Gitarre) , Ryan Martin ( Bass) und Derek Gledhill ( Schlagzeug) lernten sich in ihrer High-School-Zeit in der „Schlafzimmergemeinschaft“ von Santa Clarita, Kalifornien kennen. Die Band Smile Empty Sould gründeten sie schliesslich im Jahr 1999. Todd Parker von dem Label ThroBack wurde auf die Band aufmerksam, nachdem diese ihr erstes Demoalbum aufgenommen und einige kleinere Gigis in der Region Los Angeles gespielt hatten. Dieser Kontakt verhalf den Jungs im Jahre 2001 zu einem Plattenvertrag mit Lava Records.

Mit Produzent John Lewis Parker ging das Trio dann Anfang 2003 ins Studio und produzierte das selbstbetitelte Debütalbum "Smile Empty Soul". Es erreichte im März 2005 Goldstatus.

Seit 2005 Im Mai 2005, bereits nachdem "Anxiety" fertig aufgenommen war, wurde Derek Gledhill aus der Band gekickt und durch Dominic Weir ersetzt. Derek selbst sagte, der Grund dafür sei gewesen, dass er einen anderen Stil verkörpert, als den, den man mit Smile Empty Soul zu verkörpern versucht und das dieser einfach nicht in die Band und dessen Konzept passen würde.

Am 22. September 2005 verkündete Sean Danielsen auf einem Konzert im "The Beaumont Club" in Kansas City, Missouri, dass ihr neues Album "Anxiety" leider nicht erscheinen wird. Um ihn zu zitieren: „Lava Records sucks my ass!". Damit war allen klar: Smile Empty Soul verliessen ihr damaliges Label. Der Grund dafür war der zu hohe Leistungsdruck der das Label auf die Band ausübte. In den Streitigkeiten ging es darum, dass Lava Records vehement dazu aufforderte, noch einmal einen ähnlichen Radiohit wie 'Bottom Of A Bottle' zu schreiben. Die Band empfahl daher ihren Fans aufgrund des möglichen Nicht-Erscheinens des Albums, sich entweder eine der wenigen bereits gepressten Exemplare zu kaufen, oder es sich online aus dem Internet herunterzuladen.

Im Juni 2006 unterschrieben Smile Empty Soul einen Plattenvertrag mit BielerBros. Records, ihrem derzeitigen Independent-Label. Am 24. Oktober 2006 wurde ihr Album, "Vultures" veröffentlicht. Am 29. Oktober 2008 wurde die Band von der Plattenfirma F.O.F./EMI unter Vertrag genommen, unter diesem Label ist auch ihr derzeit neustes Album "Consciousness" am 25. August 2009 erschienen. Die erste Single aus diesem Album ist "Don't Ever Leave". Am 22. Mai 2012 wurde ihr Album, "3's", veröffentlicht. Inzwischen steht Smile Empty Soul bei eOne Music unter Vertrag, wo die Gruppe einen weltweit geltenden Plattenvertrag abgeschlossen hat.

Im Oktober 2013 veröffentlichte die Band ihr neues Album "Chemicals" veröffentlicht.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Motörhead sagen Europatour ab!

Hallo Rockfans! 
Schlechte Nachrichten für alle Motörhead-Fans unter euch: Die Band sieht sich gezwungen, die bevorstehende Europatournee abzusagen. 

Trotz der Veröffentlichung des neuen, hochkarätigen Albums " Aftershock " war es ein sehr hartes Jahr für den Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister. Der Sänger hatte mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, unter anderem wurde ihm im Juni ein Herzschrittmacher eingesetzt. Nach abgesagten Konzerten im Sommer und einem frühzeitig abgebrochenen Konzert beim Wacken-Open-Air 2013 wurden die Tourdaten für November und Dezember 2013 nun auf nächstes Jahr verlegt. 

In einem offiziellen Statement erläutert Frontman Lemmy die Gründe und erklärt dabei halb im Scherz, dass er wohl in Zukunft seinen Lebensstil etwas ändern müsse: 
"I have to sadly let you know that Motörhead has had to postpone the forthcoming European tour until early next year, 2014. We have made the decision because I am not quite ready to hit the road yet, and am working my way back to full fitness and rude health. Don’t worry — I’m not about to start promoting veganism and alcohol-free beverages, but it is fair to say that I personally have been reconfiguring areas of my life to make sure I can come back fitter and stronger than ever. It disappointed me tremendously to have to say I wasn’t quite ready to hit the road yet, but not nearly as much as it would’ve disappointed me to go out, play some average shows and watch my health give way long before the tour was over! When people come to see a Motörhead tour, they expect a Motörhead show, and that is exactly what you will get as soon as I am fit and ready to rumble. 

Your patience and understanding is appreciated…and know that I’m getting stronger and stronger every day, so watch out next spring Europe and we will see you then.

Thank you all, 
 Lemmy" 

"Wir haben die Entscheidung gemeinsam getroffen, da ich leider noch nicht fit genug bin, wieder zu touren. Daran muss ich noch arbeiten. Keine Sorge, ich werde nicht als Veganer enden und alkoholfreie Getränke promoten. Aber fairerweise muss ich sagen, dass ich meinen Lebensstil ein wenig konfigurieren muss, damit sichergestellt ist, dass ich die nötige Kraft haben werde. Ich bin von mir selbst enttäuscht, sagen zu müssen, dass ich nicht fit genug für die Tour bin, aber ich wäre noch mehr enttäuscht, wenn ich nur mittelmäßige Shows abliefern würde und meine Gesundheit leiden würde - lange bevor die komplette Tour vorbei ist. Die Fans, die zu unseren Shows kommen, erwarten eine richtige Motörhead-Show, und das wird nur möglich sein, wenn ich wieder 'back on track' bin. 

Ich bedanke mich für die Geduld und für euer Verständnis und ich arbeite daran, wieder ganz der 'Alte' zu sein, damit wir uns dann im Frühjahr sehen. Euch allen nochmals ein großes DANKE! 
Lemmy" 

 Das neue Motörhead-Album "Aftershock" erschien am 18. Oktober. Die Band hätte am 07. November in Zürich das Hallenstadion zum beben bringen sollen. Wir wünschen Lemmy auf jeden Fall gute Besserung und freuen uns auf die bevorstehnde Tour im Frühjahr 2014!

Montag, 28. Oktober 2013

Green Day's Billie Joe Armstrong singt mit Norah Jones


Billie Joe Armstrong hat seine künstlerischen Horizonte vor kurzem erweitert. Er bekam eine Rolle in dem Film ' Like Sunday , Like Rain' und jetzt hat der Green Day -Frontmann ein Album mit der begnadeten Sängerin Norah Jones aufgenommen.  


'Foreverly ', wie die Scheibe heisst, wurde am 25. November veröffentlicht. Die Platte basiert auf dem Album der Everly Brothers 'Songs Our Daddy Taught Us', und beinhaltet eine Sammlung von traditionellen amerikanischen Songs. 

 "Ich bin ein grosser Fan von "The Everly Brothers" seit ich ein kleiner Junge war ", sagt Armstrong. "Vor ein paar Jahren entdeckte 'Songs Our Daddy Taught Us" zum ersten Mal und ich verliebte mich in sie. Ich spielte es jeden Tag und dachte, es wäre eine coole Idee das Album neu zu machen, aber mit einer Sängerin." "Ich dachte an Norah weil sie alles singen kann, von Rock über Jazz bis Blues, und ich wusste, dass ihre Harmonien erstaunlich sind," so Armstrong weiter. "Ich dachte, die Songs würden eine andere Bedeutung bekommen, wenn ich mit ihr arbeite, und sie hat ein wirklich gutes Ohr für Arrangements. Ich war vor allem von diesen alten traditionellen Country-Songs und Hymnen fasziniert. Als wir mit dem Album fertig waren, sah Norah mich an und sagte: "Ich wette, du wusstest nicht, dass du im Begriff warst, ein Country-Album zu machen, huh?" 

 Armstrong und Jones nahmen das Album in New York mit dem Bassisten Tim Luntzel und Schlagzeuger Dan Rieser auf. Armstrong und Jones spielten Gitarre und Klavier. Charlie Burnham auf der Geige und Johnny Lam auf der Pedal-Steel- Gitarre rundeten das Ganze ab. "Es war super spassig und experimentell ", so Jones . "Ich liebte , dass das Original komplett zerlegt wurde und ein wenig mehr verschleiert ist. Es gab eine Menge Platz , um die Songs auf unsere eigene Weise zu interpretieren."

Bandvorstellung: Papa Roach

Heute möchten wir euch die Band Papa Roach vorstellen, eine meiner persönlichen Lieblingsbands. 

Papa Roach ist eine US-amerikanische Rockband, die 1993 in Vacaville (Kalifornien) gegründet wurde. Jacoby Shaddix (Gesang, ließ sich früher Coby Dick nennen), Jerry Horton (Gitarre), Tony Palermo (Schlagzeug) und Tobin Esperance (Bass) stellen das aktuelle Line Up der Band dar. 

Papa Roach war Anfang des neuen Jahrtausends mit dem Album 'Infest' Teil der kommerziell Erfolgreichen Nu Metal-Welle, welche sich im "Crossover-Boom" der 1990er Jahre entwickelt hatte. Die daraus ausgekoppelte Single "Last Resort" wurde ein Hit und erreichte in mehreren Ländern hohe Platzierungen in den Hitlisten. Dadurch wurde die Gruppe für zahlreiche internationale Musikpreise wie den Grammy und den MTV Video Music Award nominiert. Doch bereits nach ihrem erfolgreichen Debüt distanzierten sie sich schrittweise von dieser Musikrichtung und experimentieren seitdem mit verschiedenen Stilen der Rockmusik. "Rage Against The Machine" und "Faith No More" sind die muikalischen Vorbilder der Roaches. Der Bandname "Papa Roach" stammt von Sänger Jacoby Shaddix. Dieser sagte aus, dass sein Grossvater mit Nachnamen "Roatch" hiess, allerdings auch mit dem Spitznamen "Papa" angesprochen worden sei. Er beging 1996 Selbstmord. Die Band hat ein Maskottchen in Form einer Kakerlake. 

Bis heute haben Papa Roach mehrere Auszeichnungen für Plattenverkäufe entgegengenommen und weltweit mehr als zehn Millionen Alben verkauft. Angefangen haben sie 1993 als ein Haufen von Highschool Freunden, der zusammen Musik machen will. Im Städtchen Vacaville zur lokalen Grösse avanciert, können sie schon den ein oder anderen Support-Job für größere Bands ergattern. Zum Beispiel eröffnen sie für die "Deftones", "Fu Manchu" und "Suicidal Tendencies". Dieser kleine Erfolg macht Papa Roach noch hungriger, so wollen sie einen weiteren Schritt in Richtung Professionalität machen und schmeissen kurzerhand den Ur-Bassisten Will James aus der Formation, weil der sich lieber um das Sommercamp der Kirche kümmern will, anstelle mit der Band zu proben und zu touren. Ersatz wird schnell im erst sechzehnjährigen Ex-Roadie Tobin Esperance gefunden. Ende 1996 gehen Papa Roach ins Studio und spielen ihre erste Platte ein. 'Old Friends From Young Years' wird mit einem Budget von nur 700 US-Dollar eingespielt und 1997 veröffentlicht. Die erwähnten College-Radios spielen ihre Songs rauf und runter und rufen damit Talentscouts der grossen Plattenfirmen auf den Plan. Mit der 1998 erschienen EP '5 Tracks Deep' legen Papa Roach dann ihre Reifeprüfung ab und kurze Zeit später sichern sie sich mit 'Let Em Know' einen Deal bei DreamWorks (eigentlich eine Firma für Kinofilme). 

Mit dem 2000er Album 'Infest' wurden sie zum Überraschungserfolg des Jahres in den USA und können gleich mit dem ersten Major-Output Trippel-Platin einsacken. Im Zuge des weniger erfolgreichen Nachfolgers 'Lovehatetragedy', welches im Juni 2002 veröffentlich wurde, vergibt sich Jacoby plötzlich den Spitznamen Coby Dick. Er möchte wieder mit seinem Geburtsnamen angesprochen werden. Papa Roach schliessen sich zudem Eminems "Anger Management"-Tourtross an. Im Zwei-Jahres-Takt geht es munter weiter. 

'Getting Away With Murder' legt die Affinität zum Hip Hop endgültig ab und lässt mehr Platz für Metal, Düsterhardcore und Punk. Auch der Kleidungsstil der Band wird durch die neue Musik geprägt: Ohne schwarze Klamotten, Mascara oder schwarzlackierte Fingernägel trifft man die Roaches selten an. An einem geschichtsträchtigen Ort, wo einst die Villa der 1933 bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Öl-Erbin Daisy Canfield stand, spielen Papa Roach 'The Paramour Session', welches im Jahre 2006 veröffentlich wurde sowie 'Metamorphosis' (Erscheinungsjahr 2009) ein. 
"Wir brauchten einen Ort, an dem man sich konzentrieren kann", begründet Drummer Dave Buckner den Entschluss, sich im Paramour Mansion häuslich einzurichten, wo bereits Bands wie HIM oder Sängerin Gwen Stefani Platten einspielten. 
Doch glaubt man der Band, erlebt sie alles andere als eine ruhige Zeit. 
"Ich wurde zwischenzeitlich von surrealen Wesen heimgesucht, hatte körperlosen Sex mit den Geistern des alten Hollywood, habe gelernt, Gespenster zu sehen. Dazu kommt, dass ich jetzt weiss, wie es sich anfühlt, wenn dein Körper von einem Geist durchquert wird. Am Ende der Sessions war uns klar, dass wir verdammt noch mal abhauen müssen, sonst wären wir noch komplett verrückt geworden", erzählt Shaddix von der Zeit in der Paramour Mansion. 

Zwischen den beiden Alben findet auch ein Wechsel in der Besetzung statt: Dave Buckner verabscheidet sich in die Reha, da er seine Drogenproblem nicht in den Griff zu bekommen scheint. Trotzdem bestätigte Shaddix, dass an einem neuen Album gearbeitet werde. Kurz darauf wurde Tony Palermo von Unwritten Law als Nachfolger vorgestellt. Anfang 2009 verklagte Buckner Papa Roach, die Label Universal Records, sowie Cherry Lane Publishing wegen nicht bezahlter Tantiemen. Er forderte, dass sich Papa Roach und die dazugehörigen Firmen auflösen. Die Band habe 210.000 US-Dollar von Broadway Federal Bank geliehen ohne ihn vorher darüber zu informieren. Ausserdem machte er klar, dass er immer noch Inhaber von Papa Roach LLC, Viva la cucaracha Music Inc., New Noize Records Inc., Papa Roach Touring Inc., sowie PR Reality LLC sei. Des Weiteren warf er der Band vor weitere 400.000 US-Dollar in Aufnahmesessions für ein Musikvideo finanziert zu haben. Um den Vorschuss von Universal zurückzahlen zu können, habe die Band eigene Tantiemen auf ein Konto geleitet. Ob die Anklage durchgesetzt wurde ist nicht vollständig geklärt. 

Ende 2011 begann die Band mit den Arbeiten an einem neuen Album namens 'The Connection' Dabei entstand neben dem eigentlichen Album mit "Even If I Could" ein Soundtrack zu dem Film The Avengers. Die erste offizielle Single aus 'The Connection', wurde mit "Still Swingin" am 23. Juni 2012 veröffentlicht. Die kommenden Tourneen mussten abgesagt werden, da Shaddix mit einer Hautkrankheit zu kämpfen hatte. Kurz darauf, am 30. August, veröffentlichte die Band das Musikvideo zu "Still Swingin". In den USA schaffte es das Album bis auf Platz 17 und war damit schlechter als 'Metamorphosis', welches es auf Platz acht schaffte. Die Albumtour begann am 28. Oktober in Des Moines, Iowa. Begleitet wird die Band dabei streckenweise von Stone Sour, die parallel dazu ihr Album 'House of Gold & Bones' – Part 1 vorstellen. Am 20. November erfolgte die Veröffentlichung der zweiten Single "Where Did The Angels Go", zu der es auch ein Musikvideo gab.

Sorry, Sorry, Sorry!!

Hallo Rockfans! 
Ich möchte mich entschuldigen, dass ich so lange keinen Post mehr gemacht habe! Die letzten Monate waren ziemlich stressig und ich bin leider nicht zum schreiben gekommen...Dazu kommt, dass mein Computer irgend ein Problem mit der Seite von Blogger hat und ich die Texte nur im HTML-Format verfassen kann. Der Post sieht deshalb zirmlich besch***** aus, aber hauptsache ihr habt wieder was zu lesen. :D 

Wir beginnen gleich mal mit einer neuen Bandvorstellung. Welche Band das ist werdet ihr in Kürze im nächsten Post erfahren. ;-) 

Cheers & Rock on! Eure Andrea

Donnerstag, 18. Juli 2013

Bandvorstellung: Breaking Benjamin


Breaking Benjamin ist eine US-amerikanische Post-Grunge-Band aus Wilkes-Barre (Pennsylvania). Die Gruppe schaffte mit ihrem ersten Album den Durchbruch in den USA. Mit Erscheinen des zweiten Albums wurden Breaking Benjamin auch in Europa und Asien bekannt.

Die Band wurde Anfang 1998 von dem Sänger Benjamin Burnley und dem Schlagzeuger Jeremy Hummel gegründet.
Der Sage nach entspringt der Bandname einer Livesession, in der Burnley das Mikro hinwirft und so zerstört. Der Besitzer des Mikrofons sei damals auf die Bühne getreten und habe sich bei "Benjamin, for breaking my mic" bedankt.

Nach ersten Achtungserfolgen im Heimatstaat stossen Gitarrist Aaron Fink und Bassist Mark James Klepaski zum Duo.
Die Jungs beginnen mit den Aufnahmen zum ersten Album. Dies finanziert ihnen der WBSX-FM-Radio-DJ Freddie Fabbri, der die Combo bei einem Gig entdeckt. Die 2000-Einheiten, die sie davon pressen lassen, sind innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Mit der Single "Polyamorous" landen sie einen Hit bei der lokalen Radiostation 97,7 X, was die Aufmerksamkeit von Hollywood Records, einem Label der Disney Music Group, erregt, die die Band dann 2001 unter Vertrag nehmen.

Am 27. August 2002 veröffentlichen sie ihr erstes Album Saturate, das bis auf Platz 136 in den Billboard Top 200 stieg. Für die erste Single-Auskopplung Polyamorous wurden zwei verschiedene Musikvideos gedreht. Eines mit der Band und ein anderes mit Szenen aus dem Videospiel Run Like Hell. Ausserdem wurden aus dem Album als zweite bzw. dritte Single Medicate und Skin veröffentlicht.

Mit dem zweiten Album "We Are Not Alone", welches am 29.Juni 2004 erschien, landen sie bei Lateshow-Ikone Conan O'Brien wie auch regelmässig im Mainstream-Radio. Das Album enthält die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Single der Band − "So Cold". Sie verbrachte 37 Wochen in den Top 20 der Billboard Charts Zusätzlich wurden "Sooner or Later" und eine erneut aufgenommene Version von "Rain" als Singles ausgekoppelt. Förderlich für die kommerzielle Entwicklung ist die Verwendung ihrer Songs in Serien wie "Smallville" und "Band Camp". Der Track "Firefly" taucht darüber hinaus in drei Wrestling-Videospielen auf.

Im September 2004 verliess Jeremy Hummel, einer der Gründer, wegen Konflikten, die Band. Am 28. September 2004, wurde Breaking Benjamin von Hummel verklagt, weil er „keinen Cent“ für die von ihm geschriebenen Lieder bekommen hätte. Als Entschädigung beanspruchte Hummel rund acht Millionen Dollar. Das Gericht lehnte dies jedoch ab und die Band gab den neuen Schlagzeuger bekannt − Chad Szeliga.

Das dritte Album, Phobia, erreichte auf Anhieb den zweiten Platz der Billboard-Charts. Die erste Single des Albums, "The Diary of Jane", erreichte Platz 2 der Mainstream Rock Charts. Benjamin Burnley bezeichnete das ganze Album als für ihn „sehr persönlich“.
Wegen einer Erkrankung von Chad Szeliga musste die Band gleich drei Gigs mit Godsmack canceln.  Dafür stehen sie wenig später aber mit Nickelback und Three Days Grace auf der Bühne.
2007 wurde die Live-DVD, The Homecoming, aufgenommen am 4. März 2007 in der Stabler Arena der Stadt Bethlehem (Pennsylavania), veröffentlicht.

Das vierte Studioalbum, Dear Agony, das erneut von David Bendeth produziert wurde, erschien am 29. September 2009. Die erste Single daraus, "I Will Not Bow", wurde am 17. August für Radiosender freigegeben und ist seit dem 1. September 2009 bei iTunes verfügbar. Das Musikvideo wurde am 21. August veröffentlicht. Ausserdem ist das Lied I Will Not Bow Soundtrack des Films Surrogates.
Mittlerweile haben sich Aaron Fink und Mark Klepaski ihrer früheren Band Lifer zugewandt und sind bereits offiziell aus der Band ausgeschieden. Grund waren Streitigkeiten das neue Album Shallow Bay: The Best of Breaking Benjamin betreffend. Auch Chad Szeliga ist mit OurAfter ausserhalb der Band beschäftigt, weswegen in der Vergangenheit öfter über eine mögliche Trennung der Band spekuliert wurde.

Am 19. April 2013 schrieb die Band auf ihrer Facebookseite, dass der Streit zwischen Benjamin Burnley und den anderen Bandmitgliedern beendet ist und Breaking Benjamin wieder in Aktion treten wird. Am 22. April 2013 teilte Chad Szeliga jedoch über seine Facebook Fanseite mit, dass er sich nun doch von der Band löste und allen (ehemaligen) Mitgliedern alles Gute wünscht.

Was ist eure Meinung zu Breaking Benjamin? Wir finden diese Band der absolute Hammer, die Jungs vertreten genau unseren Musikgeschmack, die Songs enthalten vom harten Gitarrenriff bis hin zu schönen, ruhigen akkustischen Stücken einfach alles, was ein Rockerherz begehrt.

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