Donnerstag, 30. Mai 2013

Bandvorstellung: Alter Bridge

Alter Bridge



Man könnte es sich ganz einfach machen: Alter Bridge sind die Überreste von Creed mit neuem Sänger. Damit trifft man aber nicht ganz den Kern der Sache.

Die Besetzung, mit der die Band an den Start geht, besteht aus Gitarrist Mark Tremonti, Bassist Brian Marshall, Drummer Scott Phillips und Sänger und Gitarrist Myles Kennedy, welcher aber nicht einfach nur den ehemaligen Sänger von Creed ersetzt. Kennedy musiziert bereits, bevor Creed mit ihrem Debüt "My Own Prison" in der Rockszene einschlagen, mit seiner eigenen Combo The Mayfield Four, die im beschaulichen Spokane im Staate Washington zusammenfand.
Die Band unterschreibt einen Deal beim zum Sony-Konzern gehörenden Major Epic und veröffentlicht 1997 ihr Debüt "Fallout". Auf diesem Album ist sehr deutlich der Einfluss Led Zeppelins heraus zu hören. Dazu passt die Stimme von Kennedy wie die Faust aufs Auge.

Trotz aller Anstrengungen und Support-Slots für Everclear oder Fuel floppt die Scheibe.
Zu dieser Zeit kreuzen sich zum ersten Mal die Wege von Myles und Creed. The Mayfield Four eröffnen einige Konzerte der überaus erfolgreichen Post-Grunge-Newcomer. Kennedy und Band nehmen einen neuen Anlauf und veröffentlichen 2001 ihr zweites Album mit dem passenden Namen "Second Skin".
Erneut geht es im Anschluss mit Everclear auf Tour. Aber ähnlich wie die Tournee-Aktivitäten gestaltet sich auch der Erfolg der Band. Leider lassen sich nur eine Handvoll Fans begeistern.

Deshalb sucht sich Myles andere Beschäftigungen, zum Beispiel spielt er den Charakter des Thor im Streifen "Rock Star" Seite an Seite mit Mark Wahlberg und Jennifer Aniston. Andere Möglichkeiten, Geld zu verdienen, muss sich der Sänger allein schon aus gesundheitlichen Gründen suchen. Er leidet nach der letzten Tour an Tinitus, welches schliesslich zusammen mit der Unlust in der Band zu deren Auflösung führte.

Während Myles quasi vor den Scherben einer verunglückten Karriere als Rockstar steht, verkaufen Creed im Laufe ihrer Karriere mehr als 30 Millionen Platten. Trotzdem rappelt es im Bandgefüge immer häufiger, bis sich Creed aufgrund der verschiedenen Interessen der einzelnen Bandmitglieder trennen.

Doch im November 2014 wurde alles anders: Marc Tremonti meldet sich telefonisch bei Myles Kennedy und fragt ihn, ob er nicht bei einem neuen Projekt mitmachen wolle. Natürlich lässt sich Kennesy diese Chance nicht entgehen. Seine Ohrschmerzen hat der Sänger mittlerweile auch auskuriert.
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Kaum einen Monat nach diesem Anruf steht das Quartett im Studio und werkelt fleissig am Debüt. Der Bandname leitet sich übrigens von einer Brücke her, die das kleine Städtchen Grosse Pointe Park in Michigan von der gegenüber liegenden Metropole Detroit trennt.
Der Wechsel vom Bariton Stapp zum Tenor Kennedy macht sich auch im Sound bemerkbar. Während sich Creed noch deutlich an Frühneunziger-Helden der Grunge-Ära orientieren, schlägt bei Alter Bridge vermehrt Hardrock und Metal der Achtziger durch.

Obgleich die Ausrichtung der neuen Gruppe eine andere ist als noch mit Creed, haben die vier dennoch alle Aufmerksamkeit auf ihrer Seite.
Scott Stapp, ehemaliger Sänger von Creed war zu dieser Zeit der grösste Konkurrent der Band. Leider ist sein Erfolg ausserhalb von Creed zumindest in Europa nur mässig.

Alter Bridge überstehen mit dem Debüt in den deutschen Charts auch nur zwei Wochen, das Interesse an ihnen ist nichtsdestotrotz akzeptabel, was dazu führt, dass die Band eine Tournee startet. Noch während sie im Juni 2006 in Europa unterwegs sind, verabschieden sich Alter Bridge aus ihrem Kontrakt mit dem Sony-Ableger Wind Up. Einen neuen Deal an Land zu ziehen, sollte nicht das Problem sein. Eher schon die Ungeduld der Fans, die sehnlichst auf neues Material warten, an dem Tremonti und Co. nach Abschluss der Tour fieberhaft arbeiten. Das Ergebnis erscheint im Herbst 2007 unter dem Titel "Blackbird".
Weder in den USA, noch in Europa erregen sie damit auch nur ansatzweise die Aufmerksamkeit, die sie mit Creed genossen. Während Myles immer wieder im Zusammenhang mit einer möglichen Led Zeppelin-Reunion ohne Robert Plant im Gespräch ist, mehren sich die Gerüchte, dass Creed einen neuen Anlauf wagen wollen. Im April 2009 bewahrheiten sich diese. Creed arbeiten an einem neuen Album.

Kennedy singt auf dem Soloalbum von Slash und geht auch mit dem ehemaligen Guns N'Roses-Gitarristen auf Tour. Alter Bridge liegen derweil aber nicht auf der faulen Haut oder gar auf Eis. Bereits im Oktober 2010 erscheint über Roadrunner Records das schlicht betitelte Album "AB III".
Warum die Liveaufnahmen der Europatour 2008 erst Anfang 2011 veröffentlicht werden, mag rätselhaft bleiben. Jedenfalls kommt im Januar die Live-DVD/CD "Live From Amsterdam" auf den Markt und ist trotz der Verspätung absolut sehens- und hörenswert.

Alter Bridge befinden sich momentan auf Europa-Tournee und werden im Herbst auch in Deutschland und der Schweiz halt machen. Tickets sind noch erhältlich! Die Band nimmt derzeit ihr neues Studioalbum auf.
Wir freuen uns auf das Konert in Zürich und werden euch darüber berichten!




Montag, 27. Mai 2013

Scott Weiland: "Die Band mit Chester Bennington ist nicht Stone Temple Pilots"

Scott Weiland
Viele Musik-Fans waren überrascht als Stone Temple Pilots am vergangenen Wochenende nicht nur einen Überraschungs-Gig mit Chester Bennington von Linkin Park am KROQ Weenie Roast in Los Angeles gespielt und dabei den neuen Song "Out of Time" präsentierten, nein- die Band gab zudem noch bekannt, dass Bennington als fester neuer Sänger einspringen wird.
Aber jemand war ganz besonders überrascht über die neuen Ereignisse rund um STP: Die Rede ist von dem Original-Frontmann Scott Weiland, der offenbar früher in diesem Jahr von der Band gefeurt wurde.

In einem Facebook Beitrag am späten Freitagabend, 24.Mai, schrieb Weiland einen offenen Brief an seine Fans und verurteile dabei seine Ex-Bandkollegen für die Fortsetzung von Stone Temple Pilots mit einem neuen Frontmann. Weiland behauptet, die Band habe nicht das "Recht"sich Stone Temple Pilots zu nennen, da er der Auffassung ist, selbst ein Mitglied der Band zu sein. Aber er betonte auch, dass er kein Problem mit der neuen Formation mit Bennington hat, solange sie nicht als Stone Temple Pilots präsentieren. Der Brief von Weiland lautet wie folgt:

"Ein Brief an meine Fans,Wie alle anderen da draussen, las ich über meine Band, Stone Temple Pilots, und ihre jüngsten Leistungen am vergangenen Wochenende mit einem neuen Sänger. Um euch die Wahrheit zu sagen, es hat mich überrascht. Und es tat weh.Aber die Band, die am vergangenen Wochenende spielte waren nicht Stone Temple Pilots und es war falsch von ihnen, sich als diese zu präsentieren.Zunächst einmal haben sie nicht das Recht, sich STP zu nennen, weil ich immer noch ein Mitglied der Band bin. Und was noch wichtiger ist, sie haben nicht das ethische Recht sich Stone Temple Pilots zu nennen, weil es irreführend und unehrlich zu den Millionen von Fans ist, die uns über so viele Jahre gefolgt sind..Wenn ich auf meine eigene Tour bin, es ist nie wie Stone Temple Pilots. Es ist wie Scott Weiland. Die Fans verdienen es zu wissen, was sie bekommen.Wie jede Band, die den Test der Zeit bestandanden hat und Musik für mehr als zwei Jahrzehnten macht, hatte STP eine besondere Alchemie - die vier von uns zusammen waren grösser als jeder von uns allein. Wenn meine ehemaligen Bandkollegen nun mit einem neuen Sänger touren wollen, ist das ihr gutes Recht.Ich gebe einen Sch**** drauf wie sie sich nennen, aber nicht Stone Temple Pilots.Und so sage ich euch, unseren Fans, wir sehen uns in diesem Sommer, wenn ich als "Scott Weiland" mit meiner Band The Wildabouts toure . Aber gebt STP nicht auf. Ich weiss, auch ich habe es nicht.~ Scott

Linkin Park wählen Hong Kong für neunten LPU Summit

Linkin Park gelten als eine der fanfreundlichsten Bands der Welt. Die Gruppe baute sich eine treue Fangemeinde im Laufe ihrer Kariere auf. Dazu gründeten sie die Fanbase LPU ( Linkin Park Underground) und erstellten eine Internetplattform, um sich mit und über die Band zu unterhalten. Auf LPU erfährt man die akutellen News bevor diese der Presse mitgeteilt werden, erhält die Möglichkeit sich vor dem öffentlichen Ticketverkauf ein Ticket zu sichern, bekommt Chancen für ein Meet and Greet mit der Band und kann an exklusiven Auktionen und Wettbewerben teilnehmen. Doch das wohl beste an LPU sind die jährlichen Summits, welche überall auf der Welt stattfinden können. An diesen Summits treffen sich die Fans aus der ganzen Welt und geniessen Dinge wie Meet and Greets, die Einladung zu einem Soundcheck, können über die Bühne laufen, erhalten Backstage-Führungen, die Chance die Show vom Bühnenrand aus zu sehen und vieles mehr. Im Anschluss sehen sich die Fans ein exklusives LPU Summit Live-Konzert an.

Pässe für den LPU Summit sind ab 1. Juni erhältlich. Denkt daran, um teilnehmen zu können müsst ihr ein LPU Mitglied sein! ;-)

Weitere Informationen findet ihr unter http://lpunderground.com/.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Jon Bon Jovi: " Justin Bieber ist ein Arschloch!"

Im März liess Teenie-Star Justin Bieber seine Fans zwei Stunden im O2-Stadion in London warten. Mit lauten Buhrufen wurde der 19-Jährige schliesslich auf der Bühne empfangen.

Nun gibt auch Jon Bon Jovi seinen Kommentar dazu ab: "Jede Generation hat diese Typen, das ist nichts Neues."

Gegenüber dem Londoner «Evening Standard» liess er kein gutes Haar an Bieber: "Stars wie er haben keinen Respekt vor ihren Fans. Diese haben hart gearbeitet, um sich ein Ticket überhaupt leisten zu können."
Weiter schimpfte er: "Die Fans opfern zwei, drei Stunden ihres Lebens für ein Konzert - oder im Falle dieses Kindes, 80 Minuten. Mach das einmal, die Leute verzeihen dir. Mach es mehrmals, schäm dich. Dann wollen sie dich nicht mehr."
Aber damit hat der Rocker noch nicht genug ausgeteilt: "Wenn es zur Regel wird, ist es ziemlich uncool - du bist ein Arschloch. Mach deinen f***ing Job!"

Was denkt ihr über die Aussage von Jon Bon Jovi? Hat er absolut recht oder ist es total übertrieben? Wir sind gespannt auf eure Kommentare!




Mittwoch, 22. Mai 2013

Bandvorstellung: Foo Fighters



Hallo Rock-Fans!

Lange musstet ihr auf einen neuen "Bandvorstellungs-Beitrag" warten. Dafür möchten wir uns entschuldigen.
Heute werden wir euch die Geschichte einer sehr berühmten und talentierten Band näher bringen. Jeder kennt sie, doch wisst ihr auch wie sich die Karriere der Band rund um Sänger Dave Grohl entwickelt hat und wie die Jungs zu diesem Erfolg gekommen sind? Ihr ahnt bereits, die Rede ist von den Foo Fighters.

Beginnen wir ganz am Anfang: Die Foo Fighters wurden 1994 in Seattle gegründet und setzen sich aus Dave Grohl, Nate Mendel, Taylor Hawkins, Chris Shiflett und Pat Smear zusammen. Grohl is wohl das prominenteste Mitglied der Band, dies Aufgrund seiner ehemaligen Karriere als Schlagzeuger bei Nirvana

Dave Grohl, geboren am 14. Januar 1969 in Warren, Ohio, lernte von seinem zehnten Lebensjahr an Gitarre. In der Highschool-Band Freak Baby wechselte er 1984 zum Schlagzeug und sammelte erste Lorbeeren in den Washington-DC-Bands Dain Bramage und Mission Impossible. Seine Laufbahn als Profi-Musiker begann er in der Punk-Band Scream, mit der er 1989 das Album Fumble einspielte. 1990 verließ er die Band während einer Amerikatournee, um bei Nirvana einzusteigen, mit denen er durch das Album Nevermind zum Olymp des Alternative Rock aufrückte. Nach dem Tod von Nirvana-Sänger Kurt Cobain wurde die Band aufgelöst.

Anfänglich wollten Grohl und Bassist Krist Novoselic in einer neuen Formation gemeinsam weitermachen. Doch nach einem kurzzeitig umlaufenden Gerücht, er werde den vakanten Posten des Drummers von Pearl Jam einnehmen, entschloss sich Grohl, zur Gitarre zurückzukehren und sein Glück als Frontmann zu versuchen. Bereits während seiner Zeit bei Nirvana schrieb Dave Grohl zahlreiche eigene Stücke. Bis auf 'Marigold'  fand jedoch keine Komposition des Musikers den Weg ins Repertoire der Band. Dave Grohl entschloss sich, ein Demo-Tape aufzunehmen, für das er alle Instrumente mit Ausnahme des Gitarrenparts eines Liedes komplett selbst einspielte. Er fertigte von diesem Tape ungefähr 100 Kopien an, die er grosszügig verteilte. Die Kopien vermehrten sich seinen Worten zufolge "wie der Ebola-Virus", und sein Anrufbeantworter kam vor Label-Angeboten nicht mehr zum Stillstand.
1995 wurde das Demo als Foo Fighters veröffentlicht. Das Projekt Foo Fighters begann Grohl nach eigener Aussage in einem MTV-Interview aber nur, weil sein Psychologe ihn dazu ermutigte, die Musik nicht aufzugeben. Der Bandname stammt übrigens aus dem Jargon des Zweiten Weltkriegs für vermeintliche UFO-Beobachtungen.

Mit Nirvana feierte Dave Grohl (rechts) seine grössten Erfolge
Die Aufnahmen für das erste Album seines neuen Projektes nahm Grohl mit Ausnahme einiger Gitarrenloops von Greg Dullis von den Afghan Whigs allein vor. Im September 1994 ging er mit der Punk-Legende Pat Smear, der mit der Hardcore-Band The Germs Rockgeschichte geschrieben hatte, sowie zwei ehemaligen Mitgliedern der Gruppe Sunny Day Real Estate, Nate Mendel und William Goldsmith ins Studio. Aus dem alleinigen Foo Fighter waren die Foo Fighters geworden.

Die öffentlichen Erwartungen an die Band waren gewaltig und wurden von dem Debütalbum Foo Fighters nicht enttäuscht. Schon die vorab veröffentlichte Single 'This Is A Call' erweckten bei den Fans Erinnerungen an Nirvana. Die Singles 'This Is a Call', 'I’ll Stick Around', 'For All the Cows' und 'Big Me' stiegen alle auf Anhieb in die US-Charts ein. Die Foo Fighters absolvierten eine überaus erfolgreiche US-Tournee und wurden auf den europäischen Festivals herumgereicht. Die zweite Platte The Colour And The Shape wurde 1997 veröffentlicht und war laut dem WOM Journal ein "Experiment". Die Band setzte auf folkigere, teilweise sogar angejazzte Töne, ohne aber dem eigentlichen Stil ungerecht zu werden.

Während der Aufnahmen kam es jedoch zu einem Streit zwischen Grohl und Goldsmith, der letztendlich zu dessen Rausschmiss führte. Nach der Veröffentlichung von The Colour And The Shape im Mai 1997, wurde Taylor Hawkins als neuer Schlagze
uger engagiert, der vorher für Alanis Morissette tätig war. Auf dem Album selbst spielte Grohl beinahe alle Schlagzeugparts selbst ein; einzig in zwei Stücken ist noch Goldsmith zu hören. Auch Pat Smear stieg aus der Band aus. Seinem Punk-Verständnis war der Star-Rummel zu viel geworden. Ihn ersetzte zunächst Franz Stahl (Ex-Scream-Mitglied) und schliesslich Chris Shiflett von No Use for a Name.
1999 erschien das dritte Album There Is Nothing Left to Lose, das Hit-Singles wie 'Learn To Fly' und 'Breakout' enthielt und bei den Grammys im Jahre 2001 als bestes Rock-Album ausgezeichnet wurde.

Im Jahr 2000 arbeitete Dave Grohl hauptsächlich an seinem eigenen Heavy-Metal-Projekt namens Probot und tourte als Schlagzeuger mit den Queens of the Stone Age. Taylor Hawkins begab sich zeitgleich wegen zunehmender Drogenprobleme in eine mehrmonatige Behandlung. 2001 begannen die Aufnahmen zu dem vierten Studioalbum One by One, welches im Jahr 2002 auf den Markt kam.
 2003 unterstützte er abermals als Drummer die Industrial-Band Killing Joke auf deren Comeback-Album Killing Joke.

Im Jahr 2005 legte er mit den Foo Fighters wiederum das Doppelalbum In Your Honor nach, von der eine CD laut Grohls eigener Aussage "die härtesten Songs präsentiert, die man je von uns zu hören bekommen hat" und "die andere ausschliesslich akustische Nummern enthält"
Nach ihrer In-Your-Honor-Welttournee (Ende 2005/Anfang 2006) hatte die Band eine kleine Akustik-Tour durch die USA und zwei europäische Städte geplant, auf der sie ihr Akustik-Set präsentierte, das aus Songs ihrer Akustik-CD und aus anderen, älteren Foo-Fighters-Liedern im Akustik-Stil besteht.

Am 25. September 2007 erschien ihr neues Album Echoes, Silence, Patience and Grace, dessen erste Single 'The Pretender' auf Platz 95 der deutschen Single-Charts eingestiegen ist. Für dieses Album (Bestes Rockalbum) und die Single (Beste Hardrock-Darbietung) gewannen die Foo Fighters am 10. Februar 2008 ihre Grammys Nummer 5 und 6 bei drei weiteren Nominierungen.

Am 17. September 2008 gab Dave Grohl bei der Chris Moyles Show bekannt, dass die Band eine längere Pause einlegen würde. Außerdem sollten ihre Fans keine neue Musik für längere Zeit erwarten. Dave Grohl sagte damals: "We've never really taken a long break, I think it's time, After doing Wembley we shouldn't come back there for 10 years because we've played to everybody. We're over in the UK every year, every summer, so I think it's time to take a break and come back over when people really miss us."

Schlagzeuger Taylor Hawkins widerlegte jedoch am 12.Februar 2009 Grohls damalige Aussage. So behauptet er, dass es sich hierbei keinesfalls um eine derart lange Pause handelte, wie die Fans nun vermuten, sondern dass die Band bereits Ideen für ihr nächstes Studioalbum sammele, welches sie im Sommer dieses Jahres produzieren werden. Im selben Jahr war Dave Grohl wieder als Schlagzeuger an der Supergroup Them Crooked Vultures mit Josh Homme von den Queens Of The Stone Age und John Paul Jones von Led Zeppelin beteiligt.
Nach einiger Wartezeit war es dann endlich soweit: Das langersehnte neue Foo Fighters Album heisst Wasting Light und wurde am 8. April 2011 veröffentlicht. Die erste Single 'Rope' wurde am 23. Februar 2011 vorgestellt. Zudem gab die Band Anfangs Februar 2011 bekannt, dass Pat Smear von nun an wieder als festes Bandmitglied dabei ist.

Im Oktober 2012 kündigte die Band an, dass bis auf unbestimmte Zeit keine Konzerte mehr gespielt werden. Es sei nicht klar, wann die Band wieder zusammen spielen würde, es sei jedoch keinesfalls eine Trennung, teilte Frontsänger Dave Grohl den Fans mit.
Doch schon am 20. Februar 2013 kündige Grohl an, dass die Band in derselben Woche noch ins Studio gehen wird.

Dienstag, 21. Mai 2013

Paramore: Konzert verschoben!



Aufgrund von Änderungen im Zeitplan spielen Paramore neu am Sonntag 9. Juni am Rock Im Park. Das bedeutet leider, dass die Band ihr Konzert in Zürich im Komplex 457 vom Dienstag 11. Juni auf den Sonntag 08. September verschieben muss.
Alle Tickets bleiben für das neue Datum gültig. Die Band schreibt:

Due to scheduling issues we’re now playing Rock Im Park on Sunday 9th June. Unfortunately that means we have to postpone our Zurich show from Tuesday 11th June to Sunday 8th September. Tickets remain valid. Apologies but this was out of our control and we look forward to seeing our Swiss fans in September.

Durch die Verschiebung ändern sich auch die Zeiten und zwar wie folgt:


Bisher:
Türöffnung: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Ende: 23.00 Uhr

Neu:
Türöffnung: 18.00 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr
Ende: 22.00 Uhr

Wir werden das Konzert auch am 08.September besuchen, soviel ist klar. Einen ausführlichen Konzertbericht gibt es dann im Anschluss.

Eluveitie nach Konzert in China verhaftet

Eluveitie wurde im Jahre 2002 in Winterthur gegründet
Laut dem News-Magazin 20min wurde die schweizer Pagan-Metalband Eluveitie nach einem ihrer Konzerte in Peking von der Polizei abgeführt. Der Grund; angebliche Visumsprobleme.
Die Band, zwei Techniker und der Konzertveranstalter wurden in einen Kastenwagen verfrachtet und auf den Polizeiposten abtransportiert. "In einem schlichten Raum wurden wir befragt", sagte Drummer Merlin Sutter zu 20 Minuten. In dem Besucherraum musste die Band schlafen. " Da durfte man sogar rauchen."

Allerdings war es damit noch nicht beendet: Die Band musste daraufin chinesische Papiere unterzeichnen. "Wir wussten gar nicht, was wir da unterschreiben", so Merlin. Sie taten es trotzdem. Das reichte den chinesischen Beamten offenbar aber immer noch nicht. Sie brummten den Schweizern noch eine Busse von rund 1000 Franken auf! Diese wurden vom Konzertveranstalter beglichen. 

Dann war es endlich geschafft. Was blieb war ein mulmiges Gefühl.
"Zuerst wirst du abgefeiert wie selten zuvor und kurze Zeit später bist du auf dem Weg ins Polizeipräsidium", sagte Sänger Chrigel Glanzmann. "Das macht Angst. Wir kannten den Grund nicht und hatten grosse Verständigungsprobleme."
Doch es gibt auch positives zu berichten, nämlich aus Sicht von Bassisten Kay Brem: "Eine superhübsche chinesische Beamtin hat auf mich aufgepasst. Rock’n’Roll halt."

Heute muss die Band in Peking noch ein letztes Mal auf die Bühne. Ob das wohl gut geht?
Wir hoffen es! ;-)

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